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IHR REGISTER · Hausnotruf

Hausnotruf: Kosten, Zuschuss und Optionen vergleichen

Basisgerät, mobile Hilfe oder Sturzsensor: Prüfen Sie die Alarmkette, Vertragsleistungen und die mögliche Kostenübernahme.

Auf einen Blick

Bis zu 42 €Pflegehilfsmittel zum Verbrauchpro MonatSGB XI, § 40 Absatz 2 ↗
Bis zu 4.180 €Wohnumfeld verbessernje MaßnahmeSGB XI, § 40 Absatz 4 ↗
Individuell prüfenHausnotrufnach VertragGKV-Spitzenverband: Hausnotruf-Verträge ↗
Bis zu 131 €Entlastungsbetragpro MonatSGB XI, § 45b ↗

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Hausnotruf

Hausnotruf-Kosten: Tarif, Extras und Eigenanteil prüfen

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Wie funktioniert ein Hausnotruf?

Ein klassischer Hausnotruf verbindet einen am Körper getragenen Auslöser mit einer Notrufzentrale. Nach dem Auslösen nimmt die Zentrale Kontakt auf und organisiert die nötige Hilfe. Welche Technik verwendet wird und wer zur Wohnung kommt, hängt vom Angebot ab. Ein Knopf allein beschreibt keine vollständige Versorgung.

Besprechen Sie den Ablauf: Wer antwortet, wer wird verständigt, wie gelangt Hilfe in die Wohnung und was passiert, wenn niemand aus der Kontaktliste erreichbar ist? Die Antworten gehören schriftlich in die Unterlagen. Eine vertraute Person kann bei Gespräch und Einweisung unterstützen.

Basis, mobil oder mit Sturzsensor?

Ein Basissystem ist auf die Versorgung in der Wohnung ausgerichtet. Mobile Angebote können auch unterwegs genutzt werden, benötigen passende Netzabdeckung und eine geklärte Alarmkette außerhalb des Hauses. Ob Ortung, Telefonie oder eine App enthalten sind, steht im Tarif und in der Gerätebeschreibung.

Ein Sturzsensor kann bestimmte Bewegungen erkennen und einen Alarm auslösen. Er erkennt nicht jeden Sturz und kann Fehlalarme erzeugen. Wichtig ist, dass die Person das Gerät zuverlässig trägt, laden kann und den manuellen Alarm versteht.

Was kann die Pflegekasse übernehmen?

Ein anerkannter Pflegegrad und die weiteren Voraussetzungen müssen vorliegen. Entscheidend kann sein, ob die Person häufig allein ist und in einer Notsituation nicht mit einem normalen Telefon Hilfe holen könnte. Kasse und Vertragspartner prüfen die geeignete Basisversorgung.

Öffentliche Tarifseiten zeigen unterschiedliche Vertragssätze und Änderungsstände. Wir setzen keinen bundesweit einheitlichen Zuschuss an. Tragen Sie im Rechner den schriftlich bewilligten Betrag ein. Komfortleistungen, zusätzliche Einsätze, Schlüsselservice und mobile Funktionen können privat zu bezahlen sein.

Welche Kosten gehören in den Vergleich?

Den gesamten Vertrag vergleichen
KostenartNachfragenUnterlage
Laufender TarifEingeschlossene LeistungenPreisblatt mit Datum
Einmalige KostenEinrichtung, Versand, EinweisungVollständiges Angebot
ZusatzleistungenSchlüssel, Einsätze, SensorZusatzvereinbarung

Ein günstiger Monatspreis ist nur aussagekräftig, wenn die Leistung zum Alltag passt. Lassen Sie sich erklären, wie defekte Sender ersetzt werden und was bei Strom- oder Netzausfall geschieht. Akkulaufzeit ist eine Geräteeigenschaft und wird nicht aus einer allgemeinen Werbeaussage abgeleitet.

Vor der Entscheidung ausprobieren

Probieren Sie den Auslöser unter Begleitung aus und vereinbaren Sie einen ausdrücklich angekündigten Testalarm. Prüfen Sie Verständlichkeit und Tragekomfort. Aktualisieren Sie die Kontaktliste, wenn eine Bezugsperson nicht mehr erreichbar ist. Der Vergleich der Optionen hilft, offene Fragen vor dem Vertrag zu sammeln.

Quellen und Prüfstand

Redaktionell geprüft am 02.10.2026. Die Pflegekasse entscheidet im Einzelfall.